Europakaufmann/Europakauffrau

Die Zusatzqualifikation „Europakaufmann/Europakauffrau“ ist eine freiwillige Qualifizierungsmaßnahme für Auszubildende in kaufmännischen Ausbildungsberufen. Die Weiterqualifizierung wird parallel zur eigentlichen Ausbildung im dualen System in der unterrichts- und ausbildungsfreien Zeit durchgeführt.

Die Teilnehmer/innen können neben Sprach- und IT-Kompetenzen auch solche im Bereich der Positionierung von Produkten auf internationalen Märkten und der Abwicklung von Auslandsgeschäften erwerben. Außerdem besteht die Möglichkeit, die interkulturelle Kompetenz zu erweitern durch ein mindestens dreiwöchiges Praktikum im nicht-deutschsprachigen Ausland.

Als wichtigste Vorteile der Zusatzqualifikation gelten:

  • Zeitersparnis durch Weiterqualifizierung bereits in der Ausbildung
  • Spezialwissen eröffnet neue und interessante Arbeitsfelder
  • Verbesserte Kommunikationsmöglichkeiten
  • Wachsende interkulturelle Kompetenz
  • Bessere Übernahme- und Aufstiegschancen im eigenen Ausbildungsbetrieb
  • Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt durch internationale Qualifizierung
  • Wissensvorsprung gegenüber anderen Auszubildenden im selben Ausbildungsberuf

Folgende Module sind Bestandteil der Zusatzqualifikation:

1. Internationale Geschäftsprozesse mit den Lernfeldern „Ein Produkt auf einem ausländischen Markt positionieren“ und „Auslandsaufträge anbahnen, abwickeln und bewerten“

2. Kommunikation und Korrespondenz in englischer Sprache (KMK-Zertifikat)

3. Kommunikation und Korrespondenz in einer zweiten Fremdsprache (Europäisches Sprachenzertifikat)

4. Informationsverarbeitung (European Computer Driving Licence – Europäischer Computerführerschein)

5. Auslandspraktikum

Durchführung

Beginn:
Februar eines jeden Jahres, erstmals 2016

Laufzeit:

  • zwei Jahre, parallel zur normalen Ausbildung
  • Englisch ist im Ausbildungsunterricht integriert, KMK- Zertifikat-Vorbereitung und Prüfungsabnahme in der BBS Handel
  • ECDL (European Computer Driving Licence) Vorbereitung und Abnahme der Tests durch die BBS Handel als zertifiziertes Prüfungszentrum
  • Europäisches Sprachenzertifikat (TELC bescheinigt vorhandene Kenntnisse, bzw. kann in zusätzlichem Spanisch - Unterricht am Nachmittag/Abend erworben werden)
  • IHK-Zertifikat „Internationale Geschäftsprozesse“ wird im zusätzlichen Unterricht (am Nachmittag/Abend und geblockt an Samstagen) erworben
  • Auslandspraktikum zu einem beliebigen Zeitpunkt (Vermittlung durch die BBS Handel möglich)

Ende:
Prüfung nach zwei Jahren in Modul 1: „Internationale Geschäftsprozesse“
Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung: Nachweise über die Module 2 - 5

Unterricht und Termine im Wintersemester 2017/18

Donnerstag, 15.30 - 17.00

Spanisch Euro U 01      
Herr Ströh  Raum 017

Int. Geschäftsprozesse (LF 2: Auslandsaufträge anbahnen, abwickeln und bewerten Euro O 01)      
Herr Held  Raum 016 

Donnerstag, 17.00 - 18.30

Int. Geschäftsprozesse (LF1: Ein Produkt auf einem ausländischen Markt positionieren Euro U 01)  
Frau Trautmann  Raum 017

Int. Geschäftsprozesse (LF2: Auslandsaufträge anbahnen, abwickeln und bewerten Euro O 02).      
Herr Held  Raum 003

Spanisch Euro O 01    
Herr Ströh  Raum 016

Samstage: 9. September und 25. November 2017,  8.30 - 12.45

ECDL-Prüfungen: 19. August und 21. Oktober 2017

Spanisch-Prüfung:  23. September 2017

Abgabe der Belegkopien für die erreichten Module:  30. November 2017
(bei Unvollständigkeit der Belege keine Teilnahme an der Prüfung möglich)

Abschlussprüfung: 27. Januar 2018 (90 Min. LF1 + 90 Min. LF2)

Ansprechpartnerin
Jutta Trautmann
Oberstudienrätin
Tel.: +49 511 168-43921
Fax: +49 511 168-44022
trautmann@bbs-handel.de